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Donau Radweg 4 Bikeline Fietsgids Artikel nr. 702251 Schaal: 1:75.000

Donau Radweg 4 Bikeline Fietsgids

Artikel nr. 702251 Schaal: 1:75.000

Donau-Radweg 4: Budapest-Belgrado 570 km
Nu op watervast papier
3e oplage druk 2016 

Voorin deze fietsgids staat een code waarmee u op de site van Esterbauer heel eenvoudig de GPS-track kan opvragen. U hoeft alleen de code en uw emailadres in te geven.

De Bikelineboekjes zijn al jaren zeer geliefd bij onze klanten. En terecht! Het is een zeer handzame ringband met zeer gedetailleerde fietskaarten. Hiernaast vindt u zeer uitgebreide toeristische info en alle overnachtingsadressen met nauwkeurige prijsindicatie.


Duitstalige beschrijving fietsroute:
Der vierte Teil unserer Donau-Radweg-Reihe beginnt in Budapest und endet im serbischen Belgrad. Mit einer Gesamtlänge von 2.845 Kilometern ist die Donau nach der Wolga (Gesamtlänge 3.534 Kilometer) zweitlängster Fluss bzw. Strom in Europa. Und der einzige, bei dem die Kilometrierung stromaufwärts gemessen wird.


Klik op de afbeelding hieronder voor het inkijkexemplaar:


inkijkexemplaar


Die Donau und Ihre Bedeutung
Für die Römer bildete die Donau fast über die gesamte Länge die Grenze zu den heidnischen Völkern im Norden. Sie diente aber auch für die stromabwärts gelegenen Provinzen als Versorgungskanal und für Truppentransporte. Erst zu Beginn des 2. Jahrhunderts gelang es den Römern, die Donau nach dem Bau der Traian-Brücke bei Drobeta Turnu-Severin nach Dakien hinein zu überschreiten und ihr Hoheitsgebiet bis hierher auszuweiten. Die neueroberte Provinz Dakien verloren sie jedoch gegen Ende des 3. Jahrhunderts wieder. Im 9. Jahrhundert benutzte das asiatische Hirtenvolk der Magyaren die Donau, sie drangen auf ihrer Wanderung bis in das heutige Ungarn vor. Gemeinsam mit der hier ansässigen slawischen Bevölkerung begründeten sie die heutige ungarische Nation. Die Heere der ersten Kreuzzüge im 11. Jahrhundert nutzten die Donau zu Transportzwecken von Regensburg bis nach Belgrad. Mehr als dreihundert Jahre später fuhren türkische Armeen stromaufwärts auf ihrem Feldzug durch Südosteuropa. Wieder wurde der Fluss für Truppen und Verpflegung genutzt. Die Donau ermöglichte ein rasches Vorwärtskommen und bald schon entbrannten die ersten Schlachten um Belgrad. Im Jahre 1521 wurde die Stadt vom osmanischen Heer erobert, welches 1526 in der Schlacht bei Mohács das ungarische Königreich zerstörte. König Ludwig II. starb in der Schlacht und Ungarn fiel den Habsburgern zu – die Geburtsstunde der Donaumonarchie. Auf ihrem Weg der Zerstörung und Eroberung standen die Türken drei Jahre später vor den Toren Wiens, konnten aber zurückgeschlagen werden. In den nächsten Jahrhunderten wurden die Türken allmählich von Österreich-Ungarn zurückgedrängt, blieben jedoch neben Österreich bis zum Verlust der Balkangebiete (russisch-türkischer Krieg 1768-1774, Balkankriege 1912-1913) weiterhin politisch bedeutend. Die Donau war indessen in wirtschaftlichen und militärischen Belangen von äußerster Bedeutung. Sie trennte aber auch in politischer, kultureller und religiöser Hinsicht das Morgen- vom Abendland.   Für Millionen Menschen ist sie Trinkwasserlieferant, hauptsächlich in Deutschland und Rumänien. Große wirtschaftliche Bedeutung hat die Donau auch für fünf Länder, welche mit Hilfe von Wasserkraftwerken Energie erzeugen. Das sind Deutschland, Österreich, die Slowakei, Serbien und Rumänien. Der Bau der Kraftwerke bedeutet aber auch einen massiven Eingriff in die Natur. Sie verändern den Flusslauf, die Fließgeschwindigkeit, verhindern die Überflutung ökologisch wichtiger Auwälder und nicht zuletzt bedeuten sie unüberwindbare Hindernisse für Fische. Seit ewigen Zeiten dient die Donau als Transportweg für Waren und Menschen. Sie ist eine der ältesten und bedeutendsten europäischen Handelsrouten. Stromaufwärts konnten Schiffe nur durch Treideln vorankommen – Menschen, Pferde, später auch Lokomotiven zogen die Schiffe vom Ufer aus an einer langen Leine. Dies hatte im Jahr 1812 ein Ende, als das erste Donaudampfschiff seinen Betrieb aufnahm. Im 19. Jahrhundert waren auch sogenannte Kettenschiffe auf der Donau unterwegs. Dabei zogen sich Schiffe mit Hilfe von Dampfmaschinen an einer in der Fahrrinne verlegten und verankerten Kette flussaufwärts.   Schiffbar ist die Donau ab Kelheim durchgehend bis Sulina am Schwarzen Meer. Durch den Main-Donau-Kanal gibt es sogar eine Verbindung bis zur Nordsee. Das Befahren der Donau ist Schiffen aller Flaggen erlaubt. Dies wurde zuletzt bei der Belgrader Konferenz im Jahr 1948 neuerlich festgelegt. Wirtschaftliche Bedeutung hat die Donau auch als Weinanbaugebiet. Hier vor allem in Österreich und in Ungarn. Vom Fischfang leben heute nur mehr wenige Menschen, außer im Donaudelta, wo die Fischerei noch immer einen hohen Stellenwert hat. Wichtig ist der Fluss auch für den Tourismus. Nicht nur Naturparks und geschützte Donauauen, sondern auch viele sehenswerte und berühmte Ausflugsziele säumen die Ufer der Donau. All die Schönheiten können auch auf einer Flusskreuzfahrt bewundert werden. Die am meisten befahrene Strecke hier ist jene zwischen Wien und Budapest. Es gibt aber auch die Möglichkeit, von Passau bis ins Donaudelta zu fahren.   Die Donau lebt nicht nur in unzähligen Erzählungen, Sagen und Märchen. Sie wurde auch von vielen Dichtern und Schriftstellern besungen und verherrlicht. Für immer unvergesslich machte Sie jedoch Johann Strauß Sohn mit seinem 1867 komponierten Donauwalzer „An der schönen blauen Donau“.


Allgemeines zur Radtour
Bei der vor Ihnen liegenden Reise radeln Sie zuerst durch Transdanubien in Ungarn, vorbei am Schloss von Prinz Eugen von Savoyen in Ráckeve bis zur Paprikametropole Kalocsa. Nicht nur für den Paprika ist dieses Gebiet weltbekannt, sondern auch für seinen ausgezeichneten Wein. Davon können Sie sich bei einem Besuch im größten Weinkellerdorf Europas selbst überzeugen. Hier wohnt ausschließlich der Wein in seinen oft mehrere Jahrhunderte alten Kellern. Weiter geht es über Baja mit seinem großzügigen Dreifaltigkeitsplatz direkt an der Donau bis nach Mohas. Traurige Bekanntheit erlangte die Kleinstadt durch die verlorene Schlacht gegen die Türken im Jahre 1526. Eine Gedenkstätte südlich der Stadt erinnert an diese Niederlage. In Kroatien fahren Sie durch die Kornkammer Slawonien. Sie besuchen Osijek, an der Drau gelegen, sowie Vukovar und Ilok. Die weiten Felder mit ihren Gräsern, Kräutern und Blumen vermitteln eine trügerische Ruhe, denn nach wie vor begegnen Ihnen die Zerstörungen des Bürgerkrieges in den 1990er Jahren. Beklemmende Gefühle tauchen beim Anblick der zerbombten Häuser und der Warnschilder vor Landminen auf. Trotz all der bitteren Erfahrungen sind die Bewohner Fremden gegenüber jedoch ausnehmend freundlich und hilfsbereit. In Serbien führt Sie der Donau-Radweg über Sombor und Apatin nach Novi Sad mit der bekannten Festung Petrovaradin. Schließlich kommen Sie in die Hauptstadt Belgrad, dort ist vor allem der sehenswerte Park Kalemegdan einen Besuch wert. In Belgrad befindet sich der Endpunkt des Donau-Radweges, Teil 4. An dieser Stelle sei betont: Diese Radtour ist eher für konditions- und nervenstarke Fahrer geeignet. Viel Verkehr in den Großstädten, lange einsame Strecken sowie die ein oder andere heftigere Steigung müssen gemeistert werden. Durch die Großstädte haben wir versucht, für Sie den einfachsten aber nicht den verkehrsärmsten Weg zu wählen. Für kurze Zeit können Sie in Novi Sad und Belgrad direkt am Donauufer auf einer Promenade bzw. durch Parkanlagen radeln.


Streckencharakteristik


Länge
Die Gesamtlänge des Donau-Radweges, Teil 4, beträgt über Ungarn und Serbien 570 Kilometer. Wenn Sie nach Ungarn auf die kroatische Seite der Donau wechseln und somit erst bei Ilok nach Serbien fahren, ist der Donau-Radweg rund 520 Kilometer lang. Die Varianten und Ausflüge in diesem Buch haben eine Länge von etwa 410 Kilometern.


Wegequalität & Verkehr
Der Donau-Radweg führt großteils auf gut asphaltierten Straßen, in Ungarn haben Sie die Möglichkeit, auf Dammwegen, welche teilweise asphaltiert sind, unterwegs zu sein. Die restliche Strecke durch Kroatien und Serbien teilen Sie die Straße immer mit unterschiedlich vielen Fahrzeugen. Vor allem im Einzugsgebiet der Großstädte Budapest, Novi Sad und Belgrad ist das Verkehrsaufkommen enorm. Dazwischen haben Sie aber immer wieder lange Strecken, die auf kleinen Landstraßen mit spärlichem Verkehr entlangführen.  Mit Steigungen, teilweise auch starken, müssen Sie vor allem in Kroatien zwischen Vukovar und Ilok und in Serbien zwischen Sremski Karlovci und Beška rechnen.


Beschilderung
Der Donau-Radweg ist als Teil der EuroVelo-Route?6 im Abschnitt zwischen Budapest und Belgrad durchgehend beschildert. In Ungarn finden Sie quadratische Schilder mit der Nummer 6. Die Schilder sind grün, wenn die Route an dieser Stelle bereits endgültig ausgebaut wurde, und gelb, wenn es sich nur um eine „provisorische Routenführung“ handelt. In Kroatien treffen Sie schon kurz nach der Grenze auf kleine blaue Radwegschilder mit der Aufschrift „Ruta Dunav“, die Sie auf der gesamten Strecke bis zur serbischen Grenze begleiten.  In Serbien erwartet Sie eine ausgesprochen gute und durch aufmunternde Sprüche auch unterhaltsame Beschilderung, die in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) erstellt wurde. Pfeilwegweiser geben Ihnen hier auch immer die Entfernung zu den nächsten Nah- und Fernzielen an.

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Donau-Radweg 4: Budapest-Belgrado 570 km
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De Bikelineboekjes zijn al jaren zeer geliefd bij onze klanten. En terecht! Het is een zeer handzame ringband met zeer gedetailleerde fietskaarten. Hiernaast vindt u zeer uitgebreide toeristische info en alle overnachtingsadressen met nauwkeurige prijsindicatie.

Duitstalige beschrijving fietsroute:
Der vierte Teil unserer Donau-Radweg-Reihe beginnt in Budapest und endet im serbischen Belgrad. Mit einer Gesamtlänge von 2.845 Kilometern ist die Donau nach der Wolga (Gesamtlänge 3.534 Kilometer) zweitlängster Fluss bzw. Strom in Europa. Und der einzige, bei dem die Kilometrierung stromaufwärts gemessen wird.

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Die Donau und Ihre Bedeutung
Für die Römer bildete die Donau fast über die gesamte Länge die Grenze zu den heidnischen Völkern im Norden. Sie diente aber auch für die stromabwärts gelegenen Provinzen als Versorgungskanal und für Truppentransporte. Erst zu Beginn des 2. Jahrhunderts gelang es den Römern, die Donau nach dem Bau der Traian-Brücke bei Drobeta Turnu-Severin nach Dakien hinein zu überschreiten und ihr Hoheitsgebiet bis hierher auszuweiten. Die neueroberte Provinz Dakien verloren sie jedoch gegen Ende des 3. Jahrhunderts wieder. Im 9. Jahrhundert benutzte das asiatische Hirtenvolk der Magyaren die Donau, sie drangen auf ihrer Wanderung bis in das heutige Ungarn vor. Gemeinsam mit der hier ansässigen slawischen Bevölkerung begründeten sie die heutige ungarische Nation. Die Heere der ersten Kreuzzüge im 11. Jahrhundert nutzten die Donau zu Transportzwecken von Regensburg bis nach Belgrad. Mehr als dreihundert Jahre später fuhren türkische Armeen stromaufwärts auf ihrem Feldzug durch Südosteuropa. Wieder wurde der Fluss für Truppen und Verpflegung genutzt. Die Donau ermöglichte ein rasches Vorwärtskommen und bald schon entbrannten die ersten Schlachten um Belgrad. Im Jahre 1521 wurde die Stadt vom osmanischen Heer erobert, welches 1526 in der Schlacht bei Mohács das ungarische Königreich zerstörte. König Ludwig II. starb in der Schlacht und Ungarn fiel den Habsburgern zu – die Geburtsstunde der Donaumonarchie. Auf ihrem Weg der Zerstörung und Eroberung standen die Türken drei Jahre später vor den Toren Wiens, konnten aber zurückgeschlagen werden. In den nächsten Jahrhunderten wurden die Türken allmählich von Österreich-Ungarn zurückgedrängt, blieben jedoch neben Österreich bis zum Verlust der Balkangebiete (russisch-türkischer Krieg 1768-1774, Balkankriege 1912-1913) weiterhin politisch bedeutend. Die Donau war indessen in wirtschaftlichen und militärischen Belangen von äußerster Bedeutung. Sie trennte aber auch in politischer, kultureller und religiöser Hinsicht das Morgen- vom Abendland.   Für Millionen Menschen ist sie Trinkwasserlieferant, hauptsächlich in Deutschland und Rumänien. Große wirtschaftliche Bedeutung hat die Donau auch für fünf Länder, welche mit Hilfe von Wasserkraftwerken Energie erzeugen. Das sind Deutschland, Österreich, die Slowakei, Serbien und Rumänien. Der Bau der Kraftwerke bedeutet aber auch einen massiven Eingriff in die Natur. Sie verändern den Flusslauf, die Fließgeschwindigkeit, verhindern die Überflutung ökologisch wichtiger Auwälder und nicht zuletzt bedeuten sie unüberwindbare Hindernisse für Fische. Seit ewigen Zeiten dient die Donau als Transportweg für Waren und Menschen. Sie ist eine der ältesten und bedeutendsten europäischen Handelsrouten. Stromaufwärts konnten Schiffe nur durch Treideln vorankommen – Menschen, Pferde, später auch Lokomotiven zogen die Schiffe vom Ufer aus an einer langen Leine. Dies hatte im Jahr 1812 ein Ende, als das erste Donaudampfschiff seinen Betrieb aufnahm. Im 19. Jahrhundert waren auch sogenannte Kettenschiffe auf der Donau unterwegs. Dabei zogen sich Schiffe mit Hilfe von Dampfmaschinen an einer in der Fahrrinne verlegten und verankerten Kette flussaufwärts.   Schiffbar ist die Donau ab Kelheim durchgehend bis Sulina am Schwarzen Meer. Durch den Main-Donau-Kanal gibt es sogar eine Verbindung bis zur Nordsee. Das Befahren der Donau ist Schiffen aller Flaggen erlaubt. Dies wurde zuletzt bei der Belgrader Konferenz im Jahr 1948 neuerlich festgelegt. Wirtschaftliche Bedeutung hat die Donau auch als Weinanbaugebiet. Hier vor allem in Österreich und in Ungarn. Vom Fischfang leben heute nur mehr wenige Menschen, außer im Donaudelta, wo die Fischerei noch immer einen hohen Stellenwert hat. Wichtig ist der Fluss auch für den Tourismus. Nicht nur Naturparks und geschützte Donauauen, sondern auch viele sehenswerte und berühmte Ausflugsziele säumen die Ufer der Donau. All die Schönheiten können auch auf einer Flusskreuzfahrt bewundert werden. Die am meisten befahrene Strecke hier ist jene zwischen Wien und Budapest. Es gibt aber auch die Möglichkeit, von Passau bis ins Donaudelta zu fahren.   Die Donau lebt nicht nur in unzähligen Erzählungen, Sagen und Märchen. Sie wurde auch von vielen Dichtern und Schriftstellern besungen und verherrlicht. Für immer unvergesslich machte Sie jedoch Johann Strauß Sohn mit seinem 1867 komponierten Donauwalzer „An der schönen blauen Donau“.

Allgemeines zur Radtour
Bei der vor Ihnen liegenden Reise radeln Sie zuerst durch Transdanubien in Ungarn, vorbei am Schloss von Prinz Eugen von Savoyen in Ráckeve bis zur Paprikametropole Kalocsa. Nicht nur für den Paprika ist dieses Gebiet weltbekannt, sondern auch für seinen ausgezeichneten Wein. Davon können Sie sich bei einem Besuch im größten Weinkellerdorf Europas selbst überzeugen. Hier wohnt ausschließlich der Wein in seinen oft mehrere Jahrhunderte alten Kellern. Weiter geht es über Baja mit seinem großzügigen Dreifaltigkeitsplatz direkt an der Donau bis nach Mohas. Traurige Bekanntheit erlangte die Kleinstadt durch die verlorene Schlacht gegen die Türken im Jahre 1526. Eine Gedenkstätte südlich der Stadt erinnert an diese Niederlage. In Kroatien fahren Sie durch die Kornkammer Slawonien. Sie besuchen Osijek, an der Drau gelegen, sowie Vukovar und Ilok. Die weiten Felder mit ihren Gräsern, Kräutern und Blumen vermitteln eine trügerische Ruhe, denn nach wie vor begegnen Ihnen die Zerstörungen des Bürgerkrieges in den 1990er Jahren. Beklemmende Gefühle tauchen beim Anblick der zerbombten Häuser und der Warnschilder vor Landminen auf. Trotz all der bitteren Erfahrungen sind die Bewohner Fremden gegenüber jedoch ausnehmend freundlich und hilfsbereit. In Serbien führt Sie der Donau-Radweg über Sombor und Apatin nach Novi Sad mit der bekannten Festung Petrovaradin. Schließlich kommen Sie in die Hauptstadt Belgrad, dort ist vor allem der sehenswerte Park Kalemegdan einen Besuch wert. In Belgrad befindet sich der Endpunkt des Donau-Radweges, Teil 4. An dieser Stelle sei betont: Diese Radtour ist eher für konditions- und nervenstarke Fahrer geeignet. Viel Verkehr in den Großstädten, lange einsame Strecken sowie die ein oder andere heftigere Steigung müssen gemeistert werden. Durch die Großstädte haben wir versucht, für Sie den einfachsten aber nicht den verkehrsärmsten Weg zu wählen. Für kurze Zeit können Sie in Novi Sad und Belgrad direkt am Donauufer auf einer Promenade bzw. durch Parkanlagen radeln.

Streckencharakteristik

Länge
Die Gesamtlänge des Donau-Radweges, Teil 4, beträgt über Ungarn und Serbien 570 Kilometer. Wenn Sie nach Ungarn auf die kroatische Seite der Donau wechseln und somit erst bei Ilok nach Serbien fahren, ist der Donau-Radweg rund 520 Kilometer lang. Die Varianten und Ausflüge in diesem Buch haben eine Länge von etwa 410 Kilometern.

Wegequalität & Verkehr
Der Donau-Radweg führt großteils auf gut asphaltierten Straßen, in Ungarn haben Sie die Möglichkeit, auf Dammwegen, welche teilweise asphaltiert sind, unterwegs zu sein. Die restliche Strecke durch Kroatien und Serbien teilen Sie die Straße immer mit unterschiedlich vielen Fahrzeugen. Vor allem im Einzugsgebiet der Großstädte Budapest, Novi Sad und Belgrad ist das Verkehrsaufkommen enorm. Dazwischen haben Sie aber immer wieder lange Strecken, die auf kleinen Landstraßen mit spärlichem Verkehr entlangführen.  Mit Steigungen, teilweise auch starken, müssen Sie vor allem in Kroatien zwischen Vukovar und Ilok und in Serbien zwischen Sremski Karlovci und Beška rechnen.

Beschilderung
Der Donau-Radweg ist als Teil der EuroVelo-Route?6 im Abschnitt zwischen Budapest und Belgrad durchgehend beschildert. In Ungarn finden Sie quadratische Schilder mit der Nummer 6. Die Schilder sind grün, wenn die Route an dieser Stelle bereits endgültig ausgebaut wurde, und gelb, wenn es sich nur um eine „provisorische Routenführung“ handelt. In Kroatien treffen Sie schon kurz nach der Grenze auf kleine blaue Radwegschilder mit der Aufschrift „Ruta Dunav“, die Sie auf der gesamten Strecke bis zur serbischen Grenze begleiten.  In Serbien erwartet Sie eine ausgesprochen gute und durch aufmunternde Sprüche auch unterhaltsame Beschilderung, die in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) erstellt wurde. Pfeilwegweiser geben Ihnen hier auch immer die Entfernung zu den nächsten Nah- und Fernzielen an.

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